GSTANZLN
erschienen auf der MAINSTREET-CD mundART", MCP Records 169.290
A wengl kurz und an wengl lang, und a wengl umaruckn auf der Bank.
A wengl eng und a wengl weit, mit an schön Dirndl hätt i mei Freud.
Du bratorscherts Diandl, i mog di so gern.
I mecht wegn dein bratn Orsch grod a Häuslbrettl - werdn.
Daß i di gar net mag, na, des sog i net.
Aber wannst a weng schener warst, schadn tat's net.
Aber Dirndl, setz di zuwa, du blitzsaubers Leutl,
Aber daß di net schneidtst mit mein trumm Taschenfeitl.
Mei Schwester spüt Zither, mei Bruada Klarinett,
da Votter haut d Muatter, Sehns, des is a Quartett.
A Schwiegermuada und a Bandlwurm de hobn de gleiche Natur:
Solang der Schädl net weg is gebn s alle zwa koa Ruah.
Der Bauer is a Spitzbua, wann er scheißt, dann druckt er d' Augn zua.
Wann er ausgschissn hat, Dann steht er wieder grad.
Dreimal uman Stodl und viermal ums Haus,
und wannst ma 'n jezt no net zagst, reiß i da 'n aus.
Aber Diandl, wo host as denn, daß i's net findt?
Hast as leicht gar verlurn, oder z' weit hint?
Und i han's nit z' weit vorn, und i han's nit z' weit hint.
Han's zum Fasslbinder tragn, Weu s allweil so rinnt.
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