HOTEL CALIFORNIA
Deutscher Text: Willi Dussmann

Auf an' endlosen Highway - mir foahrt der Wind in de Hoar',
überoi' riacht der Summer - i waß genau, wia des woar:
No so vü' Kilometer – weiterfoahr'n hätt nix 'brocht.
Mir foi'n de Augen zua und i waß nur - i brauch' a Bett für die Nocht!

Und do steht sie am Eingang - als wollt' sie sag'n: „kumm schnö'!“
I waß es no, i hob' ma 'dacht: - „des kann der Himmel werd'n, oder die Höll'.“
und sie leicht' mit da Kerz'n - im langen Gang bis zum End'.
In die Zimmern hör' i Stimmen flüstern - sie kummen aus die Wänd':

„Welcome to the Hotel California!
Schön, Dich hier zu seh'n, mach' es Dir bequem!
Für Dich ist noch Platz hier im Hotel California!
Du kannst nie mehr geh'n, doch Du wirst versteh'n!“

Sie is wos ganz wos Besonder's - wia aus an kitschig'n Film
und ihre ganz'n Schicki-Micki-Freund` - schau'n durch a rosa'ne Brill'n.
Und sie tanzt mit a'm jeden - und sie tanzt a mit mir.
Doch sie wü' net mit mir red'n - und i merk', daß i frier'!

Des Ess'n do kannst d' vergess'n - und der Wein is' a G'foahr!
Na jo, sie sog'n, i bin da erste Gast – seit 'm ‘89er-Joahr.
I waß net, bü'd' i ma 's ein, oder hob' i nur 'tramt?
Irgendwie is' des do olles gar net woahr - so woar's net geplant!

Welcome to the Hotel California...

Noch 'm dritten Viertel - do hot sie mir 's erzöh't, sie sogt:
"Waßt, wir bleib'n für immer do - in uns'rer eigenen Wö't.
Du wirst di a dran g'wöhnen - a i bin ruhiger 'wurd'n,
a wann du mir 's net glaubst, wir san in der - söb'n Kurv'n g'sturb'n!"

Und dann waß i nix mehr, i glaub, i hob' den Ausgang g'suacht.
Sie rennt ma noch und sogt: "bleib do" - ober i hob nimmer g'hurcht!
I woit' wieder ausse - doch der Portier grinst mi an:
"Des wos du wü'st, hab'n scho vü' probiert - aber kaner kann's!"


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