LAHN DEIN' KOPF AN MEI WANGEN
Marianne Schöftner

Du lahnst Dein' Kopf an mei' Wangen, liegst so guat in meine Arm.
I hob' noch Dir stets a Verlangen, i kunnt' vor Glück dabei grod rea'n.
Mir san an kurz'n Weg scho g'angen, es kann mit Dir nur schener wea'n.
Lahn ruhig Dein' Kopf an mei' Wangen, des is' a G'füh', I hob' Di so gern!

Wanns D' in der Fruah Di wia a Großer reckst und streckst
und glei' dazua a Loch'n in Dei' G'sichterl legst,
des is so schen, wann Du Dein siass'n Mund verziagst,
weu Du waßt eh, daß D' glei' Dei' Flascherl von mir kriagst.
Schlafst Du dann ein, dann is' nur kurze Zeit a Ruah,
so muaß des sein, des g'hert dazua.

Du lahnst Dein' Kopf an mei' Wangen,...

Boed wirst uns sog'n, wos D' wü'st und sowieso, wos net,
uns ständig frog'n, warum, wieso und wie wos geht.
Die Schul' fangt an, die Fehler san vorprogrammiert.
Mir wea'n bled schau'n, wos Dir ois Kummer moch'n wird
und hoffentlich bleibst immer gern mit uns bei'nand'.
Wir lieben Dich und geb'n Da d' Hand.

 


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